Über mich - Dennis Benjamin Marton...
 

Kurz und knapp: Meine Eltern Hilda und David Marton gaben mir den Namen Dennis Benjamin. Das Licht der Welt erblickte ich am 6. August 1990 um 19:59 Uhr im St. Anna Spital in Luzern. Ich wuchs in Luzern auf und begann die Schule in Neuenkirch - 4 Jahre nachdem meine Schwester Cynthia auf die Welt gekommen ist. Bis 2003 besuchte ich so die Grundschule Grünau und trat im Sommer 2003 die drei Jahre lange Sekundarschule an. Ich wechselte dann nach der Dritten in das Gymnasium in Reussbühl, wo ich zurzeit die 4. Klasse besuche. Neben Deutsch spreche ich auch noch fliessen Ungarisch. Das kommt daher, dass meine Mutter Ungarin ist. Englisch ist mir auch ziemlich geläufig und im Französisch...naja, könnte besser sein.

Die Astronomie
: Ich beschäftige mich seit 2002 mit der Astronomie und seit 2003 bin ich auch mit Teleskop unterwegs. Ausgelöst wurde das Interesse damals durch den Kaufhausrefraktor, ein Geburtstagsgeschenk meines Vaters, über das ich schnell Oberhand gewann. Das wohl beste, was ich mit diesem Gerät gesehen habe war der Planet Saturn mit seinen Ringen. Mir wurde schnell klar, dass dies 'mein' Hobby wird und so betrieb ich trocken-Astronomie während ich auf mein erstes 'richtiges' Teleskop hinsparte. 2005 konnte ich dann auch ein 8 Zoll Newton Teleskop kaufen, das N203 von Bresser. Für einen 15-jährigen schon eine riesen Kanone…

Da ich mich vorher schon für Fotografie interessiert habe, lag es nahe sie mit der Astronomie zu verbinden. Wobei es auch nie an visuellen Beobachtungsnächten mangelte. Kurze Zeit später kam ich günstig zu einem 10" Newton, dem Skywatcher mit 1200mm Brennweite. Da ich bis dato nur eine EQ5 hatte, musste ich nun auf eine grössere Montierung umsteigen. Bis ich aber wieder viel Geld aus dem Fenster warf, spechtelte ich mit dem 10" auf der EQ5. Es war eine sehr wackelige Angelegenheit, doch hielt die Montierung bis ich mir eine Neue kaufte. Die Neue war eine HEQ5. Diese trug meinen Newton nun schon viel sicherer, aber immer noch nicht wackelfrei.
 
Bislang lag mein Hauptinteresse bei der Piggyback Fotografie mit einer Analogen Kamera, der Pentax ME Super, unter anderem wegen der damals sehr enttäuschenden Deepsky Bilder. Trotz nachführ- korrektor, sprich stundenlanges Nachführen am Fadenkreuzokular, ging stets irgendetwas schief. Leider bemerkte ich Nachführfehler erst, als ich die Bilder schon entwickelt habe. Kurzum: Ich brauchte eine neue Kamera - eine digitale. Da ich noch keine Erfahrung hatte mit Digitalkameras entschied ich mich für die preiswerte Canon EOS300D. Ich kaufte sie zusammen mit dem Kitobjektiv. Nun konnte ich endlich Fotos machen und bei nichtgefallen einfach wieder löschen. Dies ersparte mir zum einen viel Ärger, und zum anderen die Entwicklungskosten.

Als ich aber das Firstlight der Kamera am 10 Zöller hatte, war ich begeistert. Leider musste ich bemerken, dass Aufnahmen über 30" wegen der ungenauen Nachführung nicht möglich sind. Da meine Montierung fotografisch schon längst überfordert war, war ein Nachführen mit einem Leitrohr unmöglich. War die Montierung ein Fehlkauf? Oder konnte man da noch etwas machen?

Auf ein paar Webseiten kam ich dann durch andere Hobbyastronomen auf eine neue Technik. Bislang hatte ich nur eine Aufnahme gemacht, mit möglichst langer Belichtungszeit. Nun war es aber möglich, viele kurzbelichtete Aufnahmen zu machen und die dann zu "stacken" um bessere Bilder zu erzielen. Ein Fehlkauf war die HEQ5 also doch nicht. Ab da an belichtete ich mehrere, zehn, zwanzig, oder mehr Fotos zu einem. Die Resultate waren auch zufriedenstellend v.a wenn ich durch das Leitrohr fotografierte, da dies nur eine Brennweite von 500mm hat.

Die Astronomie und das Teilgebiet Astrofotografie sind ein wunderbares Hobby. Der Reiz, mit dem selben Equipment immer bessere Fotos zu schiessen und meine Technik zu perfektionieren, hält mich noch an manchen bitterkalten Nächten draussen, wenn die Nachbarn in ihren warmen Betten schlafen...